5 Tipps, damit Sie als Führungskraft nicht vergessen werden

Unternehmenskultur Führungskraft
Sie haben den Anspruch als Führungskraft gut abzutreten? In der Behörde oder den Stadtwerken sollen die Mitarbeiter noch länger über Sie positiv reden?

Dann beherzigen sie folgende fünf Ratschläge:

  1.  Authentizität ist das A und O
    Die Basis von Dauerhaftigkeit und Erfolg ist das authentische Auftreten. Nicht die Kopie des Vorgängers oder anderer Personen führt zum überzeugenden Führen. Bleiben Sie sich treu. Verstellen Sie sich nicht.
  2. Vertrauen
    Die permanente Herausforderung als Führungskraft liegt im Spannungsfeld von Vertrauen und Kontrolle. Gerade der öffentliche Dienst orientiert sich noch sehr stark am hierarchischen Prinzip. Doch der vielfach unterschätzte Wertewandel erzwingt ein Überdenken. Weniger Kontrolle und damit Bürokratie sondern mehr Vertrauenskultur sind ein Zeichen moderner Personalarbeit.
  3. Unternehmenskultur
    Was nützt eine von Marketingagenturen abgefasste Unternehmenskultur?  Wem nützen die in engen Zirkeln festgelegten Leitlinien?
    Es kostet Zeit und Mühe eine Verwaltungskultur aufzubauen, die dem Wohle der Allgemeinheit und der Mitarbeiter dient.
    „Culture eats strategy for breakfast“. Dieses fälschlicherweise Peter Drucker zugeschriebene Zitat verliert dadurch aber nicht an Bedeutung.
  4. Lob
    Zeitweise hat man den Eindruck, die Abwesenheit von Kritik ist schon genug gelobt. Jeder Mensch braucht aber Lob und Anerkennung. Dabei geht es nicht um Lobhudelei. Ein angebrachtes Lob für gute Arbeit stärkt den Mitarbeiter in seinem Tun.
  5. Verantwortung
    Der Sieg hat viele Väter, die Niederlage ist ein Waisenkind. Typischerweise findet sich dieses Verhalten in der Politik. Gut zu beobachten bei Wahlen. Doch wird es dadurch besser?
    Führungskraft bedeutet, zu Führen, zu Entscheiden und zu Verantworten. Aufschieberitis, Abdrücken oder Davonstehlen sind weder ergebnisorientiert noch vorbildhaft.

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