Mehr Engagement für die Arbeitgebermarke Kommune: Nachwuchskräfte finden

Mitarbeiter Vertrauenskultur Führungsstil
Einige Kommunalverwaltungen verhalten sich noch so, als gäbe es den demographischen Wandel nicht. Dabei verlassen in den nächsten Jahren viele ältere Mitarbeiter die öffentliche Hand. 25 Prozent der Bediensteten im öffentlichen Dienst sind über 55 Jahre alt.

Die Kommunen müssen sich verstärkt um den Nachwuchs kümmern.  Doch so einfach wird es nicht mehr. Das Gerangel um den Nachwuchs hat schon längst zwischen der Privat- und Staatswirtschaft eingesetzt.  Dabei ist es um das Image der Arbeitgebermarke Kommune nicht zum Besten bestellt. Bei steigender Arbeitsverdichtung und schlechter Bezahlung  kommt noch die Überalterung hinzu.

Intensiver als bisher müssen sich die öffentlichen Arbeitgeber als attraktiver Dienstherr profilieren und präsentieren. Da reicht es eben nicht nur auf gesicherte Arbeitsplätze zu verweisen. Die öffentliche Hand muss sich bewegen und ihre Personal- sowie Organisationsstrukturen hinterfragen. Eine vorausschauende Personalpolitik setzt die Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsfähigen Personalstrategie voraus.

 Arbeitgebermarke Kommune

Im Rahmen eines modernen Personalmanagements müssen die Kommunen rechtzeitig ihren Personalbedarf ermitteln. Anschließend gilt es Fachkräfte zu finden und zu binden. Dabei sind aktuelle Trends in allen Personalfragen zu berücksichtigen. Beispielsweise erwarten junge Nachwuchskräfte moderne Führungsansätze, die agile Projektarbeit, Offenheit, Kooperation und Entscheidungsfreiheit ermöglichen.

Wie man es nicht machen sollte zeigt die Bundesagentur für Arbeit. „In einer Befragung unter 3000 Führungskräften klagen viele über Misstrauen, fehlende Kooperation und Wertschätzung. „, schreibt das Handelsblatt.

Doch was können Kommunalverwaltungen tun damit sie mehr sind als der stehende Zug im Bahnhof?

  1. Ein modernes und ganzheitliches Personalmanagement etablieren
  2. Verstärkt selbst ausbilden
  3. Attraktive Internetauftritte
  4. Arbeitsbedingungen agil gestalten
  5. Stellen für Personalentwickler schaffen
  6. Führungskräftetrainings durchführen
  7. Fortbildungsangebote ausbauen

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