Zukunftsfähige Verwaltung – aber nicht durchsetzungsfähig?

Oldies but Goldies: Die Studie „Deutschlands Verwaltung: Bedingt zukunftsfähig“ zeichnet ein differenziertes Bild. Nur 57 Prozent der befragten Führungskräfte halten die eigene Behörde insgesamt für zukunftsfähig. Das ist kein Alarmwert. Aber auch kein Zeichen stabiler Handlungsfähigkeit. Auffällig ist ein anderer Widerspruch: Der Daseinszweck wird mit 86 Prozent sehr positiv bewertet,

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Warum gute Evaluierung noch keine guten Entscheidungen macht

Das aktuelle Gutachten vom Februar 2026 mit dem Titel „Wirksam und praxisnah regieren durch Evaluierung und Praxischecks“ der Prognos AG zu Evaluierungen und Praxischecks stellt eine berechtigte Frage: Wie lassen sich Gesetze wirksamer, praxistauglicher und weniger bürokratisch gestalten? Die Antwort liegt zunächst nahe: bessere Analysen, klarere Kriterien, mehr Rückkopplung aus

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Die eine Diagnosefrage für Entscheidungsfähigkeit

Eine Diagnosefrage für Führungsklausuren, die Realität sofort sichtbar macht? Stellen Sie der Führungskräfterunde schlicht diese Frage: „Welche Entscheidung in unserem Unternehmen wäre heute sinnvoll – wird aber seit Monaten oder Jahren nicht getroffen?“ Dann passiert meist etwas Interessantes. Erst wird es still. Dann fallen ein oder zwei Beispiele. Und plötzlich

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Entscheidungsfähigkeit: Charlie Munger und das GILT-Prinzip

Rolf Dindorf, Führungskräfteberater öffentlicher Dienst, Teamentwicklung, Mitarbeiterbindung, Mitarbeitermotivation

Warum müssen Unternehmen und Verwaltungen lernen, Dinge zu beenden? Charlie Munger, langjähriger Partner von Investorenlegende Warren Buffett, hatte eine ungewöhnliche Denkregel: Statt zu fragen, wie Erfolg entsteht, stellte er oft die umgekehrte Frage. „Was führt garantiert zum Scheitern?“ Dieses Prinzip nennt er Inversion – also Denken in Umkehrung. Viele Probleme

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Warum der aktuelle Management-Zeitgeist Entscheidungsfähigkeit untergräbt

Wir erleben aktuell keinen Mangel an Bewegung in Organisationen. Wir erleben einen Mangel an tragfähiger Statik. Nach dem Industriezeitalter, das von Hierarchie, Kontrolle und Effizienz geprägt war, reagiert der heutige Management-Zeitgeist auf eine komplexere Welt mit Aufweichung: von Strukturen, Rollen, Verantwortung und Entscheidungsklarheit. Agilität, Psychologisierung, Sinnorientierung und Beteiligung sollen die

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Entscheidungen, die nicht gelten, kosten mehr als Zeit.

Abstrakte Betontreppe als Symbol für Entscheidungsfähigkeit, Führung und Handlungsfähigkeit in Verwaltung und Mittelstand

Der Weg zur Handlungsfähigkeit beginnt dort, wo Entscheidungen Klarheit, Mandat und Geltung erhalten.

Sie kosten Vertrauen. In Führung. In die Organisation. Und irgendwann in die eigene Handlungsfähigkeit.

In den meisten Organisationen liegt das Problem nicht in der Motivation der Beteiligten. Es liegt daran, dass niemand geklärt hat, wer wirklich entscheiden darf – und was danach verbindlich gilt.

Eine Führungsklausur nach dem GILT-Prinzip klärt genau das. In einem oder zwei Tagen. Mit konkretem Ergebnis.

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